Harry Kane ist zum Ballon d’Or 2026 gekürt worden und wird damit als erster Engländer seit 25 Jahren mit der prestigeträchtigen Auszeichnung geehrt.
Bei einer glanzvollen Zeremonie im London Palladium setzte sich Kane gegen Lamine Yamal und Kylian Mbappé durch. Der Stürmer hatte zuvor eine herausragende Saison für Verein und Nationalmannschaft gespielt.
Der Bayern-Star und Engländer erzielte in der vergangenen Saison 73 Tore in allen Wettbewerben. Auch die aktuelle Spielzeit verlief für ihn sehr erfolgreich: Bislang stehen 16 Tore und neun Vorlagen zu Buche.
Kane ist der erste Engländer seit Michael Owen im Jahr 2001, der den Ballon d’Or gewinnt. Im Sommer hatte er die Three Lions als Kapitän bis ins WM-Halbfinale geführt.
Zusätzlich zum Europäischen Goldenen Schuh, der an den besten Torschützen der europäischen Top-Ligen verliehen wird, half Kane dem FC Bayern dabei, das nationale Double zu gewinnen.
Bayern-Delegation im Palladium
Der 33-Jährige ist zudem der erste Bayern-Spieler seit Karl-Heinz Rummenigge im Jahr 1981, der die Auszeichnung erhält. Damit ist er der vierte Bayern-Gewinner nach Gerd Müller und Franz Beckenbauer.
Eine große Abordnung des Rekordmeisters war im Palladium vertreten. Unter den Reisenden waren unter anderem Michael Olise, Luis Díaz, Dayot Upamecano und das Nachwuchstalent Lennart Karl. Auch Präsident Herbert Hainer und Vorstandschef Jan-Christian Dreesen waren vor Ort. Sportdirektor Max Eberl musste dagegen wegen einer Erkältung zu Hause bleiben.
Für Aufsehen sorgte die Website des Ballon d’Or, die zunächst einen Artikel veröffentlichte, in dem Kane als Sieger verkündet wurde. Diesen entfernte sie wenig später wieder. Ähnliche Beiträge gab es zuvor auch für Yamal, Mbappé und den Inter-Miami-Stürmer Lionel Messi.